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Wein zu vegetarischen Gerichten

„vegetare“ bedeutet körperlich und geistig beleben. Das ist eine schöne Vorstellung mit frischen Gemüsen und Früchten vitaminreich und bunt Körper und Geist lebensfroh (vegere) zu ernähren. Das Angebot an vegetarischen Lebensmitteln ist groß und häufig wird aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen auf den Verzehr von Fleisch verzichtet. Die Entscheidung auch auf tierische Produkte wie Eier, Milchprodukte und Honig zu verzichten, also sich vegan zu ernähren, basiert oft auf umweltverträgliche Motive. Die Lebensmittelindustrie trägt dem Rechnung, und es finden sich immer mehr vegane Produkte in den Regalen selbst großer Lebensmittelketten. So ist aus dem Verzicht ein weiteres genussvolles Angebot entstanden, das eine Erweiterung im Speiseplan darstellt.

Ob man Vegetarier, Veganer, „ Flexitarier“ oder „Omnivore“ ist, tut nichts zur Sache. Leckere Kombinationen aus Gemüse & Co bestimmen unseren Alltag und Genuss seit langem mit. Einflüsse aus der asiatischen Küche, in der Vegetarisches u.a. religiöse Hintergründe hat, haben in unsere westliche Welt Einzug gehalten. So schmeckt vegetarisch in verschiedenen Ausprägungen und Gewürzkombinationen.

In der Weinsprache ist vegetabil eine eigene Definitionsgruppe. So wird von „grünem Gras“, „Buchsbaum“, „Minze“ oder „grünem Spargel“ bei Weißweinen gesprochen und bei Rotweinen finden sich Begriffe wie „ Wacholderbeeren“, „ grüne Walnussschale“, „ grüne oder rote Paprika“ und „rote Bete“ im Aromenrad wieder. Im Wein finden sich chemische Verbindungen wieder, die auch in Obst und Gemüse vorkommen. Das bedeutet Vegetarisches Essen lässt sich hervorragend mit Wein kombinieren! Ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel. Artischocken ( durch Cynarin) und roher Spinat, der ein pelziges Gefühl im Mund hinterlässt, lassen sonst leckere Weine metallisch und unharmonisch schmecken.

4 Richtlinien für den richtigen Wein zum vegetarischen Essen

  1. Gemüse mit Kräutern und leichter Würze und knackiger Frische mögen leichte frische Weißweine. Im Sauvignon Blanc z. B. finden sich grüne Aromen wieder.
  2. Tomaten bringen mehr Säure mit. Achtung bei Weißweinen und rohen Tomaten. Der Wein sollte nicht zu säurehaltig sein. Zu gekochten oder gar lange mit würzigen und kräftigen Kräutern geschmorten Tomaten passen Rotweine.
  3. Pilze mit ihrem erdigen Geschmack brauchen einen kraftvollen Wein. In der Regel passt ein kräftiger und reifer Weißwein. Aber auch für manche Rotweine mit erdigen Aromen sind Pilze eine gute Überleitung.
  4. Linsengerichte und andere Hülsenfrüchte z.B. asiatisch oder arabisch zubereitet können mit feinherben und aromatischen Weißweinen wie Scheurebe, Gelben Muskateller und Riesling zusammen harmonieren. Sind sie dagegen deftig mit Gemüsen wie Sellerie oder Petersilienwurzeln gekocht kann auch ein fruchtiger Rotwein mit angenehmer Säure lecker sein. Manchmal passt gerade zu herzhaft zubereiteten Hülsenfrüchten gereifter Weißwein. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes „stark“ und haben zu Ihrer Stärke intensives Eigenaroma, das gut es mit den Reifetönen aufnehmen kann. Das lohnt es mit einer fast vergessenen Flasche Weißem aus dem Keller mal auszuprobieren …

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