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Großes Gewächs & Erste Lage - Was bedeutet es?

Großes Gewächs - GG - Was bedeuten die Klassifikationen vom VDP?

Die Einteilung der Qualitätsstufen berücksichtigt ja schon grob die Herkunft der Weine. Ähnlich wie die Prädikate bezieht sich die Klassifikation nur auf die höchste Qualitätsstufe, die Qualitätsweine. Damit nicht nur der Zuckergehalt im Wein und das damit einhergehende Prädikat über die Qualität eines Weines entscheidet, gibt es seit 2012 die VDP.Klassifikation. Der VDP, der Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V., besteht heute aus ca. 200 Mitgliedern, deren Weingüter verteilt in allen 13 Anbaugebieten liegen, und kann auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken.

Große Gewächse - Erste Lage - Im Überblick

Weine von Mitgliedern des VDP tragen auf der Flaschenkapsel das Zeichen des Traubenadlers und in dem darunter umlaufenden Band steht die entsprechende Klasse beschrieben, z.B. VDP. Erste Lage.

VDP.ERST LAGE– Erste Klasse!
Die für den jeweiligen Weinberg der klassifizierten Lage typische Rebsorte wird von Hand gelesen, selektiert und mit dem Mindestmostgewicht einer Spätlese (76-90 °O) mit einem Höchstertrag von 60 hl /ha geerntet. Die Weine dürfen erst nach der Mainzer Weinbörse im April des Folgejahres vermarktet werden.

VDP.GROSSE LAGE– Die Spitze der Weinberge
Die GROSSE LAGE kennzeichnet die hochwertigsten deutschen Weinberge. Die Erntemenge der regional festgelegten Rebsorte ist auf 50 hl /ha begrenzt und der trockene Wein einer GROSSEN LAGE wird als GROSSES GEWÄCHS (GG) bezeichnet. Der Wein einer GROSSENLAGE wird selektiv von Hand mit mindestens der Qualität einer Spätlese gelesen. Die Vermarktung erfolgt erst ab dem 1. September des Folgejahres. Rotweine müssen mindestens 12 Monate im Holzfass gereift sein und kommen somit erst im übernächsten Jahr auf den Markt. GROSSE LAGEN Weine werden während der Weinbergsarbeit kontrolliert und die Weine werden vor und nach der Abfüllung durch eine Kommission geprüft und bestätigt.


 

VDP. GUTSWEIN – Von Grund auf gut
Wein stammt aus gutseigenen Lagen und entspricht VDP Standards.

VDP.ORTSWEIN – Botschafter bester Böden
Ortsweine spiegeln die regionalen Gegebenheiten der Gemeinde wider. Gebietstypische Rebsorten auf Weinbergen innerhalb der Gemeindegemarkung des auf dem Etikett angegebenen Ortes mit einer maximalen Ertragsmenge von 75 hl / ha.

Innerhalb des Vereines gab es seit 1984 eine Bewegung, die den Qualitätsbegriff wieder präzisieren und bestimmten Entwicklungen gegensteuern wollte. Eine Qualitätsaussage sollte unabhängig der durch den Zuckergehalt bestimmten Prädikate definiert werden, da diese auch durch die Zugabe von Süßreserve (Chaptalisation) erreicht werden konnten. In großen als „Qualitätsflächen“ ausgewiesenen Weinbergsflächen gingen Einzellagen mit ihrem einzigartigen Charakter verloren. Anliegen der Winzer des Vereines ist es bis heute hochwertige, trockene Weine und natürliche, fruchtsüße Weine zu produzieren deren Herkunft man schmecken kann. Im Jahr 2012 wurde nach vielen Diskussionen innerhalb des Vereines die 4 stufige Klassifikation festgelegt.

Auch wenn die Beeren aus ERSTEN und GROSSEN LAGEN mit Spätlesequalität und sogar noch höheren Oechslegraden gelesen werden, werden sie obligatorisch als trockene Weine ausgebaut und ohne Prädikate auf dem Etikett vermarktet. Nur die fruchtsüßen Weine tragen dann Prädikatsbezeichnungen und kennzeichnen somit ihren höheren Restzuckergehalt. Auch bei VDP.ORTSWEIN ist das schon so: trocken ist die Regel, mit Prädikat kennzeichnet fruchtsüße Weine.

Die VDP Winzer müssen noch weitere detaillierte Richtlinien in den einzelnen Klassen erfüllen. Die hier angeführten Qualitätsvorgaben sind aber auf dem Etikett der Weinflaschen angegeben und wichtige Hinweise über Qualitätskontrolle Geschmack und Herkunft des Weines.

Das Prinzip des Gutswein, Ortswein, Lagenwein verfolgen auch nicht VDP Mitglieder gemeinschaftlich in einzelnen Anbaugebieten (z. B. Maxime Herkunft in Rheinhessen). Motivation und Hintergrund ist der Gedanke sich mit den regionalen Besonderheiten und Bodentypen klar darzustellen, das Terroir, die Herkunft des Weines schmeckbar zu machen.


Mehr über die Qualitätsstufen deutscher Weine finden Sie in unserem Blog-Beitrag
Wie erkenne ich die Qualität deutscher Weine auf dem Etikett?

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