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Rotwein aus dem Barrique

Barrique, was ist das für ein Geschmack?

Als Gerbstoffe oder Tannine werden die Stoffe im Wein bezeichnet, die ein rauhes und pelziges Gefühl im Mund machen. Die Beerenschalen, Traubenkerne und Stiele bringen Gerbstoffe in den Wein und durch ein junges Fass kann der Eindruck verstärkt werden. Das Toasting gibt einen weichen Vanilleton an den Wein ab. Dieser Vanillegeschmack ist der „typische“ Barriquegeschmack, den man je nach Stärke des Toastings und Dauer der Fasslagerung deutlich und intensiv schmeckt.

Rotweine, die schon durch die Weinbereitung je nach Rebsorte mehr Tannine haben als Weißweine, bekommen durch die Fasslagerung oft noch mehr Dichte. Durch den leichten Austausch von Sauerstoff entwickeln sich chemische Prozesse der Reifung und die Einbindung eben dieser Tannine anders als in einem geschlossenen Tank. Die Weine reifen sozusagen oxidativ und bekommen eine Komplexität und lange Lagerfähigkeit. Sie werden mit zunehmendem Alter dann harmonischer und weicher.


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Wissenswertes über Barrique

Weine werden seit vielen Jahrhunderten schon in Holzfässern gelagert und zwar in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Holzfässer sind luftdurchlässiger als Tanks, und wenn Weine im Holzfass lagern, reifen sie anders als in einem reduktiven Edelstahltank. Barriques sind Eichenholzfässer mit klassischerweise 225 l Fassungsvermögen. Neue Eichenholzfässer haben einen prägnanten Eigengeschmack. Der stammt zum einen aus dem Eichenholz und zum anderen von dem Toasting, das ist eine Röstung des Fassinneren durch Feuer. Wieviel Holz und die damit verbundenen Gerbstoffe als Geschmack in den Wein gelangen, hängt von mehreren Faktoren ab.

Die Herkunft der Eichen und die Dauer ihres Wachstums sind wichtig. Amerikanische Eiche wächst meist schneller und die Zellen des Holzes geben schneller mehr Geschmack an den Wein ab. In der weiteren Verarbeitung des Holzes wirkt sich die Lagerung der Bohlen vor dem Bau des Fasses auf die Intensität des Geschmackes aus. Ist das Fass hergestellt, wird je nach Geschmack das Toasting des Barriques auf den Wein abgestimmt, der das Fass befüllen wird.

Barriques werden mehrmals „belegt“. Damit ist gemeint wie viele Jahrgänge sie benutzt werden. Den ersten Einsatz eines neuen frischgetoasteten Fasses nennt man „Erstbelegung“. So ein „junges“ Fass gibt einen starken Vanille -und Holzgeschmack ab. Bei Zweit- und Drittbelegung nimmt dieses intensive Aroma immer mehr ab. Wenn die Fässer für den Weinausbau nicht mehr geeignet sind, dienen sie oft noch weiter als Lagerstätte für Whisky.

Einen Bericht zum Herstellungsverfahren von Barriquefässern können Sie unter DER DIE DAS lesen…

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