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Wein zu Flammkuchen

Altweibersommer, Flammkuchen und Wein.

Man stelle sich den knusprigen Flammkuchen frisch aus dem Ofen auf dem rustikalen Holzbrett deftig nach Speck und Zwiebeln duftend vor; hauchdünn ausgerollter Teig, beim Schneiden springen schon übermütige, braun geröstete Krümel, und salzig-rauchiger Speck, Lauch oder Zwiebels milde Schärfe und das Ganze geschmeidig satt von Crème auf dem Teig gehalten. Hmmmm!

Der Flammkuchen ist im Süddeutschen, im Elsaß und in Lothringen traditionell zuhause und wird in Frankreich tarte flambée genannt. Flammkuchen ist in der Zeit der Holzöfen zum Testen der Temperatur in den Ofen geschoben worden wenn die Flammen noch etwas züngelten, bevor das Brot dann bei mäßiger Wärme im Ofen backen konnte.

Mit seinen wenigen Zutaten, es braucht nicht einmal Hefe für den einfachen Teig, ist er Flammkuchen ein schnell zubereitetes Gericht mit allem was es braucht um duftig, appetitlich und sättigend zu sein. Beim Flammkuchen passt die Regel: Weine der Region passen zu den Speisen der Region. Elsässer Weine passen hervorragend zu Elsässer Flammkuchen. Riesling und auch der Auxerrois, der im Elsaß eines seiner Hauptanbaugebiete hat, sind fruchtig zu dem Salzigen und so verschwindet Bissen um Bissen mit Schluck um Schluck im Gaumen ….

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Auxerrois gehört zu der Familie der Burgunder Rebsorten. Am meisten wird die Rebsorte im Elsaß angebaut, wo sie auch ihre erste Erwähnung findet. Bei uns ist sie wenig verbreitet und dementsprechend wenig bekannt. Grund genug sie bekannter zu machen! Sie wird häufig mit dem Weißen Burgunder verglichen, dessen Abkömmling sie ist. Eine belebende Frische, moderate Säure und unaufdringliche, feine Aromen ergeben einen präsenten Wein und mit angenehmen Nachhall. Pinot Auxerrois BIO von der Domaine Baumann-Zirgel, ist der erste Jahrgang mit BIO- Zertifizierung des Weingutes. Wie der Winzer sagt, werden der Natur ihre Rechte zurückgegeben. Handlese, schonender Umgang mit dem Lesegut und Sorgfalt bei der weiteren Verarbeitung im Keller sind die logische Konsequenz aus dem respektvollen Umgang mit den Früchten der Natur. „Man muss ein wenig verrückt sein, um den Weinberg fortzusetzen, ein klarer Künstler, um Wein zu machen, ein Liebhaber, um es zu trinken und ein Dichter, um die Herrlichkeit zu singen.“

Dem Gesang schließ ich mich jetzt mit der Lobpreisung der Weine von Baumann- Zirgel an. Ob es Riesling oder Auxerrois ist, beide sind so richtig lecker und eine Jausen- oder Vesper- oder einfach Pausenzeit wert, - mit und ohne Flammkuchen!



Anke Kürschner

Die Weine aus dem Bericht

Veröffentlicht: 11.09.2017
Autor: Anke Kürschner
 

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