Piemont
Am Fuß der Berge ist die bildhafte Übersetzung des Namens Piemont, der Region im Nordwesten Italiens mit Grenzen zu den Nachbarländern Schweiz und Frankreich. Die Alpen und das Mittelmeer nehmen großen Einfluss auf das Klima, die Geografie und damit auch auf die Bewirtschaftung. Das wirtschaftliche Zentrum der über 25.000 km2 großen Fläche ist die Hauptstadt Turin. Der höchste Berg im Piemont ist der Monte Rosa mit seinen 4.617 Höhenmetern. Er bildet mit weiteren verschneiten Gipfeln ein imposantes Alpenpanorama und füllt mit der Bergkulisse über 40 Prozent der Piemonteser Fläche. Die „Füße“ der Berge prägen mit Hügelketten und Ausläufern die geschwungene Landschaft der Langhe im Südosten. Langhe, bedeutet Landzungen und bildet das Herzstück des heutigen Weinanbaus. Die Kalkmergelböden entstanden im Tertiär aus maritimen Ablagerungen, als die Po-Ebene noch Adriatisches Meer war. Nordwestlich davon, vom Westufer des Tanaro zum Alpenmassiv hin verlaufen die aus eiszeitlichen Ablagerungen entstandenen Hügel des Roero. Die tiefen Täler und steilen Hänge sind u. a. Heimat für den Nebbiolo d’Alba, der sich auch auf die andere Seite des Flusses bis nach Alba ausdehnt. Die DOCG Roero birgt auch anerkannte, eigenständige Weißweine aus der autochthonen Rebsorte Arneis.
Genuss-Region Piemont
Haselnüsse, Trüffel und natürlich – Wein
Kostbarer weißer Trüffel, Tuber Magnatum Pico und Haselnüsse Piemont IGP sind kulinarische Berühmtheiten weit über die Grenzen der Region hinaus. Wohl die besten Haselnüsse der Welt stammen aus der Gegend um Alba. Die Küche ist geprägt von deren Aromen und die Weine passen einfach hervorragend dazu.
Zu den bekannten Weißweinen aus dem Piemont zählen der Moscato d’Asti, Cortese di Gavi und wie schon beschrieben der Arneis aus Roero. Im Piemont wird der meiste Schaumwein ganz Italiens hergestellt!
Berühmten Namen wie Barolo oder Barbaresco, Weine aus 100% Nebbiolo lassen Kennerherzen höherschlagen. Diese Weine scheinen allen Turbulenzen der globalen Weinwelt zu trotzen und behaupten sich stabil im Fine-Wine Segment. Etwa 2.281 Hektar Nebbiolo gehören zur Appellation Barolo und 816 Hektar umfasst das Gebiet Barbaresco. Insgesamt sind über 70 Prozent der Rebflächen den roten Rebsorten vorbehalten, allen voran Nebbiolo und Barbera. Die zu bestimmten Jahreszeiten häufig vom Nebel verhüllten Hänge gaben der heimischen Rebsorte Nebbiolo ihre Namen. Die „Volkstraube“, der fruchtige Barbera sind in der Region nach wie vor sehr beliebt. Der unkomplizierte, süffige Dolcetto ist allerdings seit geraumer Zeit auf dem Rückzug. Dabei ist auch diese Art Rotwein typisch Piemont!

Braida Giacomo Bologna
Bald wieder für Sie verfügbar!
Momentan leider ausgetrunken.

