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DAS Rheinland trifft Burgenland

Thema: Frühlingsgemüse
Ja! Immer noch Rotwein, auch wenn der Frühling lacht! Schließlich sind die Abende noch kalt und der „Burgenländer“ transportiert Sonne und Urlaubsstimmung vom Neusiedlersee…

Rübstiel und …

Die Frühlingsboten sind nicht mehr zu übersehen. Knospen recken sich durch die Erde um als Farbtupfen auf Wiesen und am Wegesrand zu leuchten. An Obst und Gemüseständen zieht frisches Grün ein. Rübstiel oder auch Stielmus genannt, hat eine lange Tradition im Rheinland und in den Niederlanden. Die frischen grünen Blattstengel mit ihrem fein säuerlichen saftigen Geschmack sind vielseitig verwendbar. Gerne werden sie in Verbindung mit Kartoffeln gekocht, gestampft oder geschmort. Manche verwenden nur die hellen Stiele, andere mögen nur das frische Grün.

… Blaufränkisch

2014 Blaufränkisch vom Weingebirge, Weingut J. Heinrich, Burgenland. Kräuterig, ein bißchen pfefferig, eine feine gut integrierte Säure und mit nur 12,5% Alkohol ist das ein süffiger Vertreter aus dem „Blaufränkischland“. „Weingärten sind für mich wie Kinder. Und wie Kinder möchte ich sie begleiten, unterstützen und mein Bestmögliches für sie tun. Nur so können sie sich entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr volles Potenzial ausschöpfen.“ Silvia Heinrich arbeitet seit 2002 mit ihrem Vater, seit 2010 offizielle Übernahme, auf dem elterlichen Weingut. Man schmeckt all ihren Weinen den liebevollen Umgang und Respekt mit der Natur und ihren von Hand verlesenen Früchten an. Auf der Anhöhe von Deutschkreuz auf Lehmböden mit hohem Kalkanteil werden die Weinberge per Satellit beobachtet und der Einsatz von Fungi - und Pestiziden optimal reduziert der aktuellen Witterungslage angepasst ausgebracht. Das spart nicht nur die Unkosten der Winzer, es ist auch ein naturnahes Wirtschaften mit guten Erträgen. Nicht zu lange Maischestandzeit, mit Spontanhefen im Edelstahltank vergoren erhält der „Leitsorte“ Blaufränkisch die frische, fruchtige Art. „Kekfrankos“ in Ungarn, „Lemberger“ in Deutschland lauten die Namen für die Rebsorte, die im Burgen- beziehungsweise im „Blaufränkischland“ ihren Ursprung hat .

Bei meinem Gericht habe ich Kartoffeln fein gewürfelt und mit Zwiebeln angebraten. Rübstiel, Stiele und Grünes, so wie es zusammengewachsen ist, feingehackt zusammen mit Kartoffel und Zwiebel mit Gemüsebrühe und Majoran zu einer Art Eintopf (nicht zu flüssig) schmoren lassen. Mit Pfeffer etwas Zitronensaft und Crème Fraîche abgeschmeckt dient das leckere Gemüse als perfekte Unterlage für ein gebratenes Stück Schweinefilet. Die Säure wird vom Salz der Brühe und der Crème Fraîche gut gepuffert, so dass der Wein mit seinem geringen Restzuckergehalt seine fruchtige Seite besser zeigen kann. Das macht richtig Spaß, und da der Wein seine Leichtigkeit behält, mag man Schluck um Schluck immer weiter rausfinden, dass die feine herbe Note gut zu Majoran und Rübstiel passt. Bodenständig und doch leicht – so lassen sich die Regionen gut ergänzen – einfach lecker!

Veröffentlicht: 31.03.2017
Autor: Anke Kürschner
 

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