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Weinpaket

Perfekt für die warme Jahreszeit
Winzer-Weinpaket Rudolf May

Dieses Weinpaket enthält insgesamt 3 Flaschen.


8% Rabatt

FRANKEN, Bocksbeutel, Muschelkalk & nicht nur Silvaner


Nicht am Main sondern am Retzbach liegt das Weingut May. Seit 1998 betreibt Rudolf May das eigene Weingut zusammen mit seiner Frau Petra. Angefangen im Nebenerwerb und mit Fleiß, Ehrgeiz und Leidenschaft ist der biologisch wirtschaftende 14 Hektar große Betrieb nun seit 2014 Mitglied im Verein Deutscher Prädikatsweingüter. Außerdem ist Rudolf May Mitglied bei Slow Food und einer der 14 Winzer in der Fränkischen Vereinigung Frank & Frei.


„ANFÄNGER sind schneller zufrieden, wachsen an Erfahrung und werden, wenn die Leidenschaft dann richtig brennt, immer mehr zu Freaks. Diese Menschen sind uns reine Freude, denn sie teilen unsere Leidenschaft für Natur, Intensität und Reinheit.“ Es ließe sich noch mehr Ausdrucksstarkes wie „Für uns gehört Ehrgeiz zum Tun. Ohne geht es nicht. Hände, Geist und Fantasie stehen am Anfang. Hartnäckigkeit, Biss und Energie sind stetige Begleiter.“ zitieren. Schmeckbarer Ausdruck sind die Weine. Der Hauptfokus liegt auf dem Silvaner, der 65% der Anbaufläche bestockt. Alle Anlagen werden mit viel Handarbeit gepflegt und besonderes Augenmerk gilt den alten Silvanerreben, die in den Lagen Himmelspfad, Der Schäfer und Rothlauf mittlerweile ein Alter von über 50 Jahren erreicht haben. Außer Silvaner werden noch Riesling, Grau-, Weiß- und Spätburgunder angebaut.


Das „Terroir“, d.h. die Herkunft des Weines aus Retzstadt geschmackvoll zum Ausdruck zu bringen, gelingt ausgezeichnet (z. B. von Mundus Vini)! Die Handschrift der kargen Muschelkalkböden wird schon im Gutswein erkennbar. Es macht einfach schon Spaß den „kleinen Silvaner“, so sauber, klar und ehrlich, im Glas zu haben. Die Freude setzt sich mit den Lagenweinen fort.


Regulärer Preis: 35,90 €

Kaufpreis: 0,00 €

2017 Silvaner VDP.GUTSWEIN trocken
2017 Silvaner VDP.GUTSWEIN trocken Weingut Rudolf May

0,75, Alkoholgehalt 12,0 %, enthält Sulfite

entspricht 11,87 € pro 1 Liter (l)
Preis: 8,90 € Paket enthält Flasche/n
2016 Silvaner Retzstadter Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
2016 Silvaner Retzstadter Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken Weingut Rudolf May

0,75, Alkoholgehalt 13,0 %, enthält Sulfite

entspricht 19,33 € pro 1 Liter (l)
Preis: 14,50 € Paket enthält Flasche/n
2016 Grauburgunder Retzbacher Benediktusberg VDP.ERSTE LAGE trocken
2016 Grauburgunder Retzbacher Benediktusberg VDP.ERSTE LAGE trocken Weingut Rudolf May

0,75, Alkoholgehalt 13,5 %, enthält Sulfite

entspricht 16,67 € pro 1 Liter (l)
Preis: 12,50 € Paket enthält Flasche/n

Regulärer Preis: 35,90 €

Kaufpreis: 0,00 €

 
Inkl. USt., zzgl. Versandkosten
In diesem Paket

Silvaner VDP.GUTSWEIN trocken
Für die Einstiegsqualität wird das Lesegut der jüngeren Anlagen verwendet. Schon bei dem Gutswein Silvaner ist die Ertragsmenge auf 60 hl/ha reduziert und reife Trauben werden im Edelstahltank vergoren. Fruchtige und frische Anklänge mit einer feinen Struktur sind ein reines Trinkvergnügen!


Silvaner Retzstadter Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken im Bocksbeutel
Retzstadter Langenberg ist die „Hauslage“ des Weingutes. Im Osten vom Retzstadter Wald geschützt und im Westen von der warmen Luft aus dem Maintal beeinflusst, stehen hier auf Wellenkalk (Gesteinsformation aus Muschelkalk) Silvaner, Riesling, Weiß- und Spätburgunder. Alte Weinstöcke, knorrig gewundene Gestalten im Weinberg, geben nicht mehr so viel Ertrag. Genau das ist ihre Qualität. Das Wachstum geht „gemütlicher“ und die Pflanze lässt sich mehr Zeit für die Geschmacksausprägung ihrer Trauben. Gut verwurzelt stehen die gnomenhaften Stöcke und können Geschichten aus den letzten 40 Jahren zum Besten geben. Komplett durchvergoren mit nicht mal einem 1gr Restzucker ist der Silvaner geprägt von der Reife der Beeren, dem Muschelkalk seiner Herkunft und der Würze, die die Trauben bei langer Maischestandzeit preisgeben.


Grauburgunder Retzbacher Benediktusberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Nicht nur Silvaner wächst auf dem schon von weit durchscheinenden Kalkbänken des Retzbacher Benediktusberg. „VDP.Erste Lage“ kennzeichnet erstklassige Lagen mit eigenständigem Charakter. Als Nachfahre des Spätburgunders bekommt der Graue Burgunder eine rötliche Färbung bei Reife und nach 18 Stunden auf der Maische wird seine Komplexität durch den teilweisen Ausbau im großen Holzfass unterstrichen. Mineralisch mit weichen Birnenaromen und floralen Anklängen ist der graue Burgunder der „füllige Dritte“ in dem Winzerpaket.





Geschichten zum Bocksbeutel


Der Bocksbeutel ist heute keineswegs mehr eine Selbstverständlichkeit, wenn´s um die fränkische Weinflasche geht! Die bauchige, gedrungene Flasche, die seit 1728 den „Steinwein“, Weine von der Lage Würzburger Stein, als besonderen Qualitätswein kennzeichnete, ist als altmodisch in Verruf geraten. Bauchige Gefäße aus Ton oder Leder sind Jahrtausende alt. Bei Aschaffenburg wurde ein keltischer, tönerner „Bocksbeutel“ von ca.1.400 vor Christus gefunden, den man heute im Mainfränkischen Museum in Würzburg bestaunen kann. Da wäre wohl zeitlos anstelle von altmodisch das passendere Adjektiv.


Den Modetrends des Weines und seinen Flaschen zum Trotz, hat der Bocksbeutel nach vielen Diskussionen seine Existenz weiterhin behaupten können. Seit 2015 sind die flachen Beutelflaschen in neuem Design. Kantiger sind sie geworden aber keineswegs ganz abgeschafft, wie es auch gefordert wurde. Die fränkischen Winzer können nun nach ihrem Geschmack entscheiden, wie sie ihre Herkunftsweine vermarkten möchten.
Wie der Bocksbeutel zu seinen Namen gelangte, dazu gibt es verschiedene Varianten.

Es gibt die Umschreibung „Bocksbeutel“ für die Form des Hodensacks eines Ziegenbocks oder die Abwandlung des Bücherbeutels, des „Booksbüdels“, der Benediktinerinnen und später der Ratsherren, die anstelle der Heiligen Schrift oder wichtiger Bücher die kurzen, flachen Flaschen in dem Beutel mit sich trugen. Auch sei das Format der Flasche passend für die Tasche in der Mönchskutte gewesen… Schmunzeln lassen einen alle Vorstellungen, ganz gleich, wie wohl wirklich der Name entstand.


Nicht mit ins Paket gepackt, aber eine unbedingte Empfehlung an dieser Stelle:


2015 Rieslaner Trockenbeerenauslese VDP.ERSTE LAGE 0,375 l


…und noch eine weitere fränkische Besonderheit, der Rieslaner


In Veitshöchheim wurde nicht nur 2015 das neue Design der Bocksbeutelflasche vorgestellt, sondern 1921 in der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau eine neue Rebsorte gekreuzt. Aus Riesling und Silvaner wurde der Rieslaner, der allerdings erst in den späten 60erJahren hauptsächlich in Franken und in der Pfalz dann auch angebaut wurde.


Die Sorte braucht aufgrund ihres hohen Säuregehalts lange Zeit zum Reifen. So wird sie in der Regel erst ab Spätlesequalität angeboten. Sie hat ein ganz eigenes rassiges und fruchtiges Bouquet.


Die Säure ist für die Langlebigkeit von Süßweinen wichtig. Das Süße-Säure-Spiel, das solche Weine schier endlos jugendlich sein lässt, verleiht der Trockenbeerenauslese eine ausgeprägte Frucht. Ein ganz besonderer Wein, der gerade erst anfängt zu zeigen, was die Sonne und der Muschelkalk in ihm haben reifen lassen!
Trauen Sie sich und versuchen es mit edelsüßem Wein! Es ist Genuss pur!


 

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